WOHLFÜHL-RITUALE

Anmerkung: Die nachfolgend aufgeführten Ratschläge ersetzen keinen Arztbesuch.

STRESS


Wenn der Stress zunimmt, verringert sich die Atemtiefe, so dass der Körper zu wenig Sauerstoff bekommt und es zu Verspannungen und Verhärtungen kommt. Stress stellt auch eine der Ursachen für die Austrocknung des Körpers dar. Um Stress abzubauen, können Sie folgende Rituale in Ihre Pflegeroutine aufnehmen:


ATMUNG


Atmen Sie langsam und tief ein, um Ihrem Körper wieder Sauerstoff zuzuführen.

Achten Sie auf Ihre Empfindungen und Gefühle.

Konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung: Ist sie langsam, schnell oder kurzatmig? 

Atmen Sie normal ein und zählen Sie dann drei Sekunden beim Ausatmen.

Halten Sie über einen Atemzyklus von drei Minuten nach jeder Ausatmung ohne besondere Anstrengung kurz inne. Für optimale Ergebnisse können Sie diese Übung dreimal am Tag wiederholen.


ENTSPANNENDE GETRÄNKE


Bevorzugen Sie hausgemachte Säfte aus frischem Obst der Saison wie Bananen (reich an Vitamin B6, das die Bildung von Dopamin und Serotonin anregt).

Fügen Sie Honig (reich an Vitamin B und C) hinzu.

Trinken Sie entspannende Getränke wie Kamillen-, Lavendel- oder Rosmarintee.

Wählen Sie magnesiumreiches Mineralwasser.

Vermeiden Sie anregende Getränke wie Kaffee und Alkohol.

UMWELTVERSCHMUTZUNG


Der tägliche Einfluss von Luftverschmutzung lässt das Haar und den Teint fahl erscheinen, verstopft die Poren und beschleunigt die Hautalterung. Um diesen Prozess zu bremsen, die Neubildung von Zellen zu stimulieren, die natürlichen Abwehrkräfte der Haut zu stärken und einen frischen und leuchtenden Teint zu behalten, können Sie folgende Rituale in Ihre Pflegeroutine aufnehmen:


DAMPFINHALATION


Geben Sie einige getrocknete Eukalyptus- oder Thymianblätter in eine Schüssel heißes Wasser. Legen Sie sich ein Handtuch über den Kopf, um den Dampf aus der Schüssel nicht entweichen zu lassen. Halten Sie den Kopf für 5 Minuten ungefähr 30 cm über der Schüssel. Achten Sie darauf, immer einen Sicherheitsabstand zur Schüssel zu halten, da heißer Dampf zu schweren Verbrennungen führen kann. Wickeln Sie nach dem Dampfbad das Handtuch als Turban um den Kopf und üben Sie mit den Händen Druck auf den gesamten Schädel aus, um die Kopfhaut zu entspannen. 


ERNÄHRUNG


Bevorzugen Sie frisches Obst und Gemüse der Saison.

Entscheiden Sie sich eher für frisch zubereiteten Fruchtsaft als für industriell hergestellte Säfte, die viel Zucker enthalten. 

Trinken Sie grünen Tee und Mineralwasser. 

SONNE& UV-STRAHLUNG


Es ist sehr wichtig, die Haut vor der Sonne zu schützen. UV-Strahlung trocknet die Haut aus und lässt sie fahl und schließlich sogar rau werden. Um sie zu schützen, können Sie folgende Rituale in Ihre Pflegeroutine aufnehmen:


UV-SCHUTZ


Tragen Sie immer ein Sonnenschutzprodukt gleichmäßig auf dem gesamten Gesicht auf, bevor Sie sich der Sonne aussetzen.

Tragen Sie das Produkt mehrfach auf: regelmäßig besonders bei langem Aufenthalt in der Sonne oder bei Kontakt mit Wasser.

Meiden Sie die Sonne in der heißesten Zeit des Tages zwischen 12 und 16 Uhr.


FLÜSSIGKEITSZUFUHR


Trinken Sie regelmäßig Mineralwasser bzw. Früchte- und Kräutertees, um genug Flüssigkeit aufzunehmen.


KLIMA


Temperaturveränderungen stimulieren die Synthese von Kollagenfasern, die für die Festigkeit und Dichte der Haut sorgen. Für die Kollagenproduktion werden Vitamine benötigt. Um die Haut bei der Aufrechterhaltung der Barrierefunktion zu unterstützen, können Sie folgende Rituale in Ihre Pflegeroutine aufnehmen: 


ATEMÜBUNG ZUM LOSLASSEN


Atmen Sie natürlich und langsam in den Bauch hinein. Machen Sie eine lange Pause, ohne sich anzustrengen oder die Luft ausgehen zu lassen. Atmen Sie dann in Ihrem Tempo ganz natürlich aus und ziehen Sie den Bauch langsam wieder ein. Diese Bauchatmung wird „adaptiv“ genannt: Sie beruhigt bei Ängsten und stimuliert bei Erschöpfung oder Antriebslosigkeit. Sie gleicht auch das Nervensystem aus und ermöglicht ein „Loslassen“. Mit dieser Übung über 10 Minuten gönnen Sie der Haut eine echte Auszeit und schützen sie vor Verspannungen.


BEI KALTEN TEMPERATUREN


Bevorzugen Sie Lebensmittel mit viel Vitamin A (wie Butter, Eier, Milch), viel Vitamin C (wie Kiwis, Zitronen, Orangen) und viel Zink (wie Meeresfrüchte, Nüsse, Körner).


BEI WARMEM WETTER


Trinken Sie warmen Tee oder ungekühltes Wasser.

Bevorzugen Sie Lebensmittel, die viel Wasser enthalten (wie Gurken oder Wassermelonen).

Versuchen Sie, Kleidung aus Naturstoffen (Leinen, Baumwolle) zu tragen, die nicht zu eng sitzt.

KLIMATISIERUNG


Klimaanlagen sorgen für eine konstante Raumtemperatur, so dass das System der Temperaturregulierung des Körpers in den Standby-Modus schaltet. Man wird müde und der Feuchtigkeitsverlust wird beschleunigt. Um den Körper in Alarmbereitschaft zu halten, können Sie folgende Rituale in Ihre Pflegeroutine aufnehmen:


BELEBEN


Reiben Sie die Handballen gegeneinander, um die „Loa Gong Punkte“(in der traditionellen chinesischen Medizin „Palast der Arbeit“ genannt) anzuwärmen. Diese Energiesensoren in der Mitte jeder Handfläche aktivieren den Energieaustausch und stärken den Körper in seiner Aktivität.

Während des Anwärmens atmen Sie 10-mal kurz und dann 3-mal lang. Übung dreimal wiederholen.


FEUCHTIGKEITSVERSORGUNG


Trinken Sie grünen Tee und Mineralwasser.

Versorgen Sie Ihre Haut (Gesicht und Körper) mit einem Serum und einer feuchtigkeitsspendenden Creme. Wenn Sie trockene Haut haben, wählen Sie eine sehr reichhaltige und nährende Creme. 

Nach Flugreisen sollten Sie daran denken, eine feuchtigkeitsspendende Maske zu verwenden. Wiederholen Sie das am Tag nach dem Flug.

ERNÄHRUNG


Um gesund zu bleiben und ein konstantes und optimales Energieniveau zu halten, können Sie folgende Rituale in Ihre Pflegeroutine aufnehmen:

GETRÄNKE


Männer sollten täglich mindestens 2,5 Liter Wasser trinken und Frauen 2 Liter. Mehr als 3 Liter sollten es aber nicht werden (außer bei intensiver sportlicher Betätigung), um das Risiko der Verdünnung und Ausspülung von aufgenommen Vitaminen und Mineralien zu vermeiden. Zur Flüssigkeitszufuhr können Sie folgende Getränke wählen: Früchtetee, Kräutertee, grüner Tee, Mineralwasser, Saft aus frischem Obst und Gemüse der Saison.


ETWAS FARBE AUF DEN TELLER BRINGEN


Die Nährstoffe in farbigen Lebensmitteln sind kostbare Waffen gegen frei Radikale, die für die Hautalterung verantwortlich sind.

Setzen Sie auf Gewürze wie Kurkuma wegen ihrer antioxidativen Eigenschaften.

Verwenden Sie auch aromatische Kräuter wie Thymian, Basilikum, Petersilie und Minze.

Ergänzen Sie Ihre tägliche Nahrung durch Körner (wie Sesam, Chia, Kürbiskerne).

RAUCHEN


Die Zigarette ist der ärgste Feind der Jugendlichkeit, des Teints und der Haare. Um Ausstrahlung und Frische zu erhalten, können Sie folgende Rituale in Ihre Pflegeroutine (in 3 Schritten, 2-mal pro Woche) aufnehmen:


REINIGUNG & PEELING


Konzentrieren Sie sich beim Peeling auf die Lippenkonturen und die Nase. Vergessen Sie dabei nicht die Hände und die Finger, um den Zigarettengeruch zu entfernen. Der Bereich der Lippenkonturen ist sehr empfindlich. Tragen Sie das Peeling dort besonders sanft auf. Um die Kopfhaut wieder mit Sauerstoff zu versorgen, führen Sie einmal im Monat ein Peeling mit kleinen stimulierenden Bewegungen vor dem Shampoonieren durch. 


DAMPFBAD FÜR DAS GESICHT


Bringen Sie 1 Liter Wasser in einem Topf zum Kochen und geben Sie einen Esslöffel getrocknete Kräuter (wie Kamille) hinein. Legen Sie sich ein Handtuch über den Kopf. Halten Sie den Kopf ungefähr 30 cm über der Schüssel. Schließen Sie die Augen und genießen Sie den Augenblick 3 bis 5 Minuten lang. Heißer Dampf kann zu schweren Verbrennungen führen. Sie sollten also immer auf den Sicherheitsabstand zu der Schüssel achten.


ENERGETISCHE DRUCKPUNKTE


Setzen Sie die Kuppe eines Ihrer Finger auf folgende Punkte und üben Sie an jedem Punkt für 1 Minute zunehmenden Druck aus:

1 Druckpunkt in der Mitte des Kinns (Stimulierung von Lippen und Mund).

1 Druckpunkt in der Mitte der Lippenrinne (Stimulierung der Oberlippe und des Geruchs).

1 Druckpunkt auf dem „dritten Auge“ (Stimulierung der Augen- und Stirnentspannung).

2 gleichzeitige Druckpunkte über den Brauen in der Stirnmitte (Stimulierung der Brauen und der Stirn).

2 Druckpunkte auf den Schläfen (Stimulierung des Blutflusses).

2 gleichzeitige Druckpunkte vor den Ohren (Entspannung und Stimulierung des Kiefers).

1 Druckpunkt oben auf dem Kopf (energetische Stimulierung der Kopfhaut).

BLAUES DISPLAYLICHT


Bildschirme elektronischer Geräte erzeugen elektromagnetische Felder, die für eine elektrostatische Aufladung sorgen, so dass alle Arten von Staub angezogen werden. Das blaue Displaylicht selbst führt zu einer Oxidation der Haut, die für ein vorzeitiges Altern verantwortlich ist. Um wirksam gegen solche Unannehmlichkeiten vorzugehen, können Sie folgende Rituale in Ihre Pflegeroutine aufnehmen:


AUGENYOGA


Bildschirme verursachen für die Augen und die Augenpartie Stress.

Um solchen Ermüdungserscheinungen vorzubeugen, können Sie Übungen des Augenyoga ausführen, die zur Stärkung der Augenmuskeln beitragen. 

Richten Sie Ihren Zeigefinger waagerecht etwa 20 cm vom Gesicht entfernt in Augenhöhe aus.

Richten Sie den Blick die ganze Zeit fest auf Ihren Zeigefinger, ohne den Kopf zu drehen; nur die Augen bewegen sich.

Bewegen Sie den Finger langsam nach rechts, bis er aus Ihrem Blickfeld verschwunden ist und führen Sie ihn dann zurück nach links.

Wiederholen Sie es dreimal und achten Sie darauf, dass der Zeigefinger auf Höhe der Augen bleibt.


HALTUNG


Die Arbeit am Bildschirm ist oft mit einer schlechten Haltung verbunden. Das kann sich negativ auf den Verdauungstrakt und den Blutkreislauf auswirken. Damit das nicht passiert, sollten Sie den Rücken schön gerade halten. Richten Sie Ihre Wirbelsäule auf und schauen Sie regelmäßig über den Bildschirm hinweg ins Unendliche. Stehen Sie immer wieder auf, um Arme und Beine zu strecken. Denken Sie daran, tief durchzuatmen. 


ERNÄHRUNG


Bevorzugen Sie Lebensmittel mit vielen Antioxidantien, viel Vitamin A, C, E sowie viel Beta-Karotin (wie Karotten, Mandeln, fetter Fisch, Zitrone, Nüsse, Süßkartoffeln, Gojibeeren, Pflanzenöle, Kürbis). Wählen Sie frisches Obst und Gemüse der Saison, am besten aus regionalem Anbau.

SCHLAFMANGEL


Ein guter Nachtschlaf hat signifikante positive Auswirkungen auf die Gesundheit, sowohl körperlich als auch geistig. Um die Qualität Ihres Schlafs zu verbessern, können Sie folgende Rituale in Ihre Pflegeroutine aufnehmen:


ERNÄHRUNG


Bestimmte Lebensmittel und Getränke enthalten Magnesium und Melatonin, die einen positiven Einfluss auf die Schlafqualität haben. Bevorzugen Sie Mandeln, Pute und weißen Reis. Trinken Sie Kamillen-, Baldrian- oder Lavendeltee. Lassen Sie Ihrem Körper genug Zeit für die Verdauung, indem Sie 2 oder 3 Stunden vor dem Schlafengehen zu Abend essen. Nehmen sie leichte Mahlzeiten in vernünftiger Menge zu sich. 


KOREANISCHE ENTSPANNUNG MIT EINEM PARTNER


Schalten sie mindestens 30 Minuten vor der folgenden Entspannungsübung alle Bildschirme von elektronischen Geräten ab.

DIE PERSON LIEGT AUF DEM RÜCKEN: Legen Sie eine Hand flach unter die Schlüsselbeine (Dekolleté) und die andere Hand auf den Bauch. Schaukeln Sie den Körper ohne Druck langsam und regelmäßig mindestens 2 Minuten lang von links nach rechts. Legen Sie dann eine Hand auf jedes Knie und schaukeln die Beine auf dieselbe Art mindestens 2 Minuten von links nach rechts, ohne Druck auszuüben.

DIE PERSON DREHT SICH AUF DEN BAUCH: Legen Sie eine Hand zwischen die Schulterblätter und die andere Hand auf das Kreuzbein. Schaukeln Sie sanft und regelmäßig mindestens 2 Minuten lang von links nach rechts. Legen Sie dann eine Hand auf jede Ferse und wiegen die Beine mindestens 2 Minuten von links nach rechts. 

WASSERQUALITÄT


Die Qualität des aufbereiteten Leitungswassers hat eine entscheidende Bedeutung, denn Kalk und Chlor können die Haut austrocknen und ein unangenehmes Gefühl auslösen. Hartes Wasser kann Reizungen, Rötungen, Spannungsgefühl bzw. Jucken hervorrufen. Es kann auch einen schädlichen Einfluss auf die Kopfhaut mit Schuppenbildung, Jucken, Trockenheit und Hautabschuppung haben ... Die Haare können dann spröde, matt und brüchig werden.


WASSERTEMPERATUR


Je wärmer das Wasser ist, desto eher lagert sich der Kalk auf der Epidermis und den Haaren ab.

Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, senken Sie die Wassertemperatur langsam ab und führen die letzte Spülung mit kaltem Wasser durch.


DIE HAUT SCHÜTZEN


Trocknen Sie den gesamten Körper nach einem Bad oder einer Dusche sorgfältig ab und geben Sie ein Serum auf die Kopfhaut und/oder eine Creme auf das gesamte Gesicht und den Körper. Mit diesem Ritual geben Sie der Haut ihren natürlichen angenehmen Schutzfilm zurück. Es schützt sie und verhindert Spannungsgefühl, Reizungen und weiteres Unbehagen.


ERNÄHRUNG

Um den natürlichen Hautschutzfilm zu stärken, sollte man auf Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte (wie Linsen, weiße Bohnen) und Getreide (wie Reis, Nudeln) zurückgreifen, weil sie viele Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien und Polyphenole enthalten. Mehrfach ungesättigte essentielle Fettsäuren wie Omega-3 und 6 (wie Lachs, Makrele, Anchovis, Sardinen, Forelle, Leinsamen, Soja, Tofu) und Vitamin E ( wie Nüsse, Mandeln, Olivenöl, Avocados, fetter Fisch) tragen auch zur Qualitätsverbesserung des Säureschutzmantels der Haut bei.


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