Die Kultur des Schönen

Kreative Kühnheit

Überraschen. Mit Staunen erfüllen. Emotionen wecken. Bei Guerlain dreht sich alles um einzigartige Kreationen, kreative Kühnheit und das Streben nach Schönheit.


Seit 1828 sind die Guerlains kunstbegeistert und verkehren mit den avantgardistischsten Künstlern ihrer Zeit. Eine Kultur des Schönen, die für immer und ewig ihre Auffassung des Metiers prägen wird. Für sie ist jedes Parfum, jedes Make-up und jedes Hautpflegeprodukt eine Möglichkeit, ein Gefühl auszudrücken, einen Sinn für die Freude am Schönen zu erschaffen und eine Sehnsucht zu wecken, die über die ursprüngliche Funktion und das eigentliche Bedürfnis hinausgeht.


Als Ästheten haben sie diesen kreativen Ansatz stets bis zum Äußersten getrieben.

Derart außergewöhnliche Formulierungen verdienen es, dass man sie in einem Flakon oder einem Etui verwahrt, die von einem großen Designer gestaltet wurden. Sie verdienen Plakate, die ein großer Künstler entworfen hat, und Boutiquen, die aus der Feder eines großen Architekten oder Innenarchitekten stammen.


Seit fast zwei Jahrhunderten lebt Guerlain seine Liebe für das Schöne. Euphorisiert von der Idee eines neuen genialen Pinselstrichs. Entzückt bei jedem neuen Schritt kreativer Kühnheit.


Die Kultur des Schönen

Die Welt von Guerlain

Die Liebe zur Kunst


Pierre-François Pascal Guerlain als Gründer des Hauses Guerlain wusste, dass die extrem hohe Qualität seiner Kreationen einen luxuriösen Rahmen verdiente. Und so initiierte er eine lange Tradition der „Gastkünstler", die heute  fester Bestandteil der DNA des Hauses ist.


Innenarchitektur


Bereits damals nahm er für seine Boutiquen die Dienste renommierter Künstler in Anspruch. 1914 dann eröffnete Guerlain das Stammhaus mit der Hausnummer 68 auf der Champs-Élysées und betraute Charles Mewès, aus dessen Feder das Pariser Ritz Hotel stammte, gemeinsam mit mehreren Künstlern aus Carrara mit der Dekoration. Heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz.


1939 expandiert die Boutique und eröffnet das erste Spa der Welt. Verantwortlicher Innenarchitekt war Jean-Michel Frank. Giacometti entwarf die Blumenlampen, Christian Bérard dekorierte das „Alcôve aux Parfums”.


In jüngerer Zeit gestalteten Andrée Putman und Maxime d'Angeac das Hochparterre und das Spa um. Bei dieser Gelegenheit entstand auch das inzwischen berühmte goldene Band: ein atemberaubendes Mosaik, das sich aus 350 000 fein vergoldeten Mosaiksteinchen zusammensetzt und geradewegs Maxime d'Angeacs und Pierre Mesguichs Fantasie entstammt.


Illustrationen & Bilder


Als Liebhaber von Gemälden und Fotografie lernten die Guerlains sehr rasch, wie sie ihre Kreationen in Bilder übersetzen konnten. Dabei griffen sie auf die Talente von Illustratoren wie Georges Buisson, Elise Darcy, Charnotet, Léonard, Cassandre, Clément Serveau etc. zurück. Später folgten Fotos und Filme, aufgenommen von  Ridley Scott, Helmut Newton, Peter Lindbergh, Paolo Roversi, Jaco Van Dormael sowie Guido Mocafico, Ellen von Unwerth, Patrick Demarchelier, Jean-Paul Goude, Steven Klein und Bruno Aveillan.


Die Kultur des Schönen

Der Kult des Objekts

Die Magie der Linien


Guerlain hat schon immer eng mit den großen Designern zusammengearbeitet, denn Flakons, Etuis, Puderdosen und Lippenstifthülsen müssen Funktionalität, Schönheit und Außergewöhnlichkeit in sich vereinen. Die Fähigkeit, mit einigen wenigen Linien und Bleistiftstrichen etwas Magisches zu erschaffen, zeichnet einen talentierten Künstler aus.


Eine Besonderheit von Guerlain: Das Haus kreuzt gerne verschiedene Disziplinen und beauftragt Bildhauer, Architekten, Dekorateure etc. Eine reiche Quelle ungewöhnlicher Perspektiven, die die Möglichkeit einer markanten Neuerfindung des Designs eines Gegenstandes bieten.


Renommierte Künstler und Gestalter


Der Bildhauer und Partner von Guerlain Robert Granai gestaltete unter anderem die Aqua Allegoria-Linien.


Der Bildhauer Serge Mansau stellte sein Talent für „Quand vient la pluie” und „Insolence” zur Verfügung.


Ora-ïto gestaltete das neue Terracotta Etui und zeigte bei der Mailänder Designmesse eine mit Chrom und Schwarz verziertes „Idylle”.


Die facettenreiche Künstlerin Jade Jagger bot eine Neuinterpretation des berühmten orientalischen „Shalimar” Flakons.


Die dänische Architektin Helle Damkjaer kreierte die Mascara „Le 2 de Guerlain”. 


Die Schmuckkünstlerin Hélène Courtaigne Delalande gestaltete die Linien verschiedener Hautpflegeprodukte von Guerlain.


Der Architekt Hervé Van der Straeten gestaltete mit „KissKiss” erstmals einen Lippenstift.


Die Architektin und Dekorateurin India Mahdavi gravierte für „Ecrin 6 couleurs” ein Metalletui im Maschrabiyya-Stil.


Lorenz Bäumer, Starjuwelier am Place Vendôme, gestaltete ein Edelsteinetui für den Lippenstift „Rouge G” und die Mascara „Noir G”.


Die Kultur des Schönen

Guerlain & FIAC

Die Kunst um der Kunst willen


Die Kunst war in der Familie Guerlain stets allgegenwärtig.

Im 19. Jahrhundert erkannte der visionäre Jacques bereits vor der breiten Masse die Genialität seiner befreundeten Impressionisten und entwickelte sich zu einem großen Kunstsammler. Diese Leidenschaft wird bis heute bewahrt: Daniel und Florence Guerlain gründeten ihre eigene Kunststiftung und schufen mit dem „Prix du Dessin Contemporain” eine Auszeichnung für zeitgenössische Zeichenkunst.


Das Haus Guerlain, das von Familienkultur geprägt ist, räumt der FIAC seit 2006 einen besonderen Stellenwert ein. Die Internationale Messe für zeitgenössische Kunst, die jedes Jahr im Pariser Grand Palais stattfindet, feiert sowohl international bekannte Künstler als auch vielversprechende junge Talente.


Jedes Jahr können Kunden, Kunstliebhaber und das breite Publikum zeitgenössische Kunstwerke in einer Guerlain Boutique bewundern! Die Ausstellung im Stammhaus an der Hausnummer 68 der Champs-Elysées ist Teil des „Parcours Privé”- Programms der FIAC. Unter der Leitung eines Kurators widmet sie sich einem Thema im Zusammenhang mit dem Guerlain-Universum oder dem aktuellen Weltgeschehen. „L’insolence” (Unverfrorenheit) 2006, „Miroir, mon beau miroir” (Spieglein, Spieglein an der Wand) 2007, „Le renouveau du temps” (Erneuerung der Zeit) 2008, „Mécaniques amoureuses” (Mechanismen der Liebe) 2009, „Bee natural!” 2010, „Qu‘importe le flacon, pourvu qu’on ait l’ivresse” (Was schert uns der Flakon, solange wir den Rausch haben)  2011 und „Présomption d’insouciance” (Sorglosigkeitsvermutung) 2012.


Unter den Themen wurden die Arbeiten zahlreicher Künstler vereint, darunter Louise Bourgeois, Jeff Koons, Sophie Calle, Joana Vasconcelos, Martin Paar, Andy Warhol, Annette Messager, Jean-Michel Othoniel, Xavier Veilhan, Pierre et Gilles, Claude Leveque, Philippe Ramette, Pablo Picasso, Kimiko Yoshida, Jeanne Susplugas, Julien Berthier, Tony Brown, Céline Cléron, Wang Du, Dario Escobar, Jan Fabre.


SINN FÜR AUSSERGEWÖHNLICHES
Seit 180 Jahren schätzt Guerlain die Arbeit der Designer und Handwerker, die mit ihren Entdeckungen, Erfindungen, Wagnissen und Gestaltungen zur Vollkommenheit des Hauses beitragen.
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