Inspiriert von der leidenschaftlichen Liebesgeschichte zwischen einem Kaiser und einer indischen Prinzessin, symbolisiert Shalimar, was auf Sanskrit "Tempel der Liebe" bedeutet, das Versprechen ewiger Liebe. Es ist ein Duft der Begierde. Das glühende, leicht unverfrorene Wesen dieses orientalischen Duftes verkörpert pure Sinnlichkeit und einen Hauch von Verbotenem. „Wer Shalimar trägt, erliegt seiner eigenen Sinnlichkeit“, sagte Jacques Guerlain.

Der von Raymond Guerlain entworfene Shalimar-Flakon gewann 1925 auf der Ausstellung der dekorativen Kunst in Paris den ersten Preis. Seine Kurven spiegeln die Becken der berühmten Shalimar-Gärten wider. Der fächerförmige Verschluss in transparentem Saphirblau erinnert an die ewigen Brunnen des Gartens.

Orientalisch.
Erotisch, sinnlich, fesselnd.

Ein Anflug von Blumen und Bergamotte verleiht den Kopfnoten eine frische Brise. Das Herz wird erwärmt von umhüllenden und zarten pudrigen Noten aus Iris, Jasmin und Rose. Schließlich sind es Vanille, abgerundete balsamische Noten und die genießerische Wärme der Tonkabohne, die zum Ausklang die sinnliche Symphonie orchestrieren.

Jacques Guerlain war so kühn und verwendete das völlig neue Gourmand-Molekül Ethylvanillin, das er mit dem Jicky-Akkord vermischte. Mitgerissen von dieser deliziösen sinnlichen Kreation, an der er Tag und Nacht arbeitete, wurde er sich bewusst, dass er den Weg für eine „kleine Revolution“ – den ersten reinen orientalischen Duft – bereitete.

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